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Adventskalender selber machen

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  • 4 Min. Lesezeit

Ein selbstgemachter Adventskalender sagt mehr als jeder gekaufte, das weiß jeder, der einmal einen bekommen hat. Nur kostet er Zeit: Tütchen, Zahlen, Füllung, und am Ende hängt alles an einer Schnur, die zu kurz ist. Hier sind drei Wege, vom gefüllten Klassiker bis zur digitalen Variante, die du in zehn Minuten anlegst und mit Fotos, Sprachnachrichten und Gutscheinen füllst.

Inhalt6 Abschnitte
  1. Drei Wege: gefüllt, gestaltet, digital
  2. Einfach und originell mit wenig Material
  3. Adventskalender mit Fotos selber machen
  4. Persönlich statt bedruckt
  5. Digital selber machen in zehn Minuten
  6. Gemeinsam mit anderen gestalten

Drei Wege: gefüllt, gestaltet, digital

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, einen Adventskalender selber zu machen. Es hängt davon ab, wie viel Zeit du hast, wo die beschenkte Person wohnt und ob du lieber bastelst oder lieber schreibst. Die drei Wege lassen sich auch mischen.

  • Gefüllt: 24 Tütchen, Säckchen oder Schachteln mit kleinen Dingen. Der Klassiker, braucht Material und einen freien Abend.
  • Gestaltet: Ein Kalender aus Papier, Fotos und Worten, bei dem das Gestalten selbst das Geschenk ist. Braucht weniger Material, aber mehr Ideen.
  • Digital: 24 Türchen mit Fotos, Sprachnachrichten und Gutscheinen, verschickt als Link. Braucht zehn Minuten und funktioniert auch über Ländergrenzen.

Wer einen Adventskalender selbst gestalten und befüllen will, fängt am besten bei der Person an: Was freut sie, was vermisst sie, worüber lacht sie? Die Form ergibt sich dann fast von selbst.

Einfach und originell mit wenig Material

Ein origineller Adventskalender muss nicht aufwendig sein. Oft reicht eine gute Idee und ein bisschen Papier. Einfache, originelle Adventskalender zum Selbermachen kommen mit dem aus, was ohnehin im Haus ist: Briefumschläge, Klammern, eine Schnur, ein Stift.

  • Briefumschläge an einer Schnur, jeder mit einer Zahl und einem Brief für den Tag.
  • Ein Glas mit 24 gefalteten Zetteln, auf jedem eine Erinnerung oder eine kleine Aufgabe.
  • Eine Wäscheleine mit Fotos, jeden Tag kommt ein neues dazu.
  • Ein Kalender aus Streichholzschachteln, in jeder ein winziger Zettel mit einem Satz.
  • Ein Buch mit 24 Seiten, auf jeder steht, was man an der Person mag.

Wichtig ist nicht, dass alles perfekt aussieht. Eine schiefe Zahl und eine handgeschriebene Zeile wirken persönlicher als jede gedruckte Schachtel.

Adventskalender mit Fotos selber machen

Fotos sind die einfachste Füllung, weil sie schon da sind: im Handy, in alten Alben, in den Chats der Familie. Ein Foto-Adventskalender zum Selbermachen braucht nur eine Auswahl und ein paar Worte dazu. Such dir 24 Bilder, die eine Geschichte erzählen, zum Beispiel ein Jahr in Bildern oder Momente aus eurer gemeinsamen Zeit.

Damit ein Adventskalender mit Fotos nicht nach Fotoalbum aussieht, hilft ein Satz pro Bild: wann es war, was danach passiert ist, warum du es ausgesucht hast. Wer die Fotos nicht ausdrucken mag, packt sie in einen digitalen Kalender, wo sie mit einer Sprachnachricht noch lebendiger werden.

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Persönlich statt bedruckt

Ein personalisierter Adventskalender ist oft einer, auf dem ein Name gedruckt steht. Das ist nett, aber persönlich wird ein Kalender erst durch das, was drin ist. Ein bedruckter Deckel ändert nichts daran, dass hinter den Türchen dasselbe steckt wie bei allen anderen.

Persönlich heißt: Erinnerungen, die nur ihr kennt. Eine Insider-Geschichte, das Lied von eurer ersten Reise, die Stimme der besten Freundin. Wer so füllt, braucht keinen Namen auf dem Karton, weil jedes Türchen ohnehin nur für diese eine Person gemacht ist.

Digital selber machen in zehn Minuten

Ein digitaler Adventskalender ist selbst gemacht, nur ohne Schere. Du entscheidest, was in jedes Türchen kommt, und kannst jederzeit weitermachen. So geht es Schritt für Schritt:

  • Kalender anlegen: Name der beschenkten Person, wer ihn schenkt, ein Look.
  • Türchen füllen: Fotos, Sprachnachrichten, Videos, einen Song oder ein paar Worte, auch mehreres in einem Türchen.
  • Mitmachende einladen: ein Link für die Familien-Gruppe, jede Person sucht sich ein freies Türchen aus.
  • Verschenken: per Link, WhatsApp oder als Karte mit QR-Code unter dem Baum.

Ab dem 1. Dezember öffnet sich jeden Tag ein Türchen. Wer erst später verschenkt, verpasst nichts: Die vergangenen Türchen sind dann sofort offen.

Gemeinsam mit anderen gestalten

Am meisten Freude macht ein selbstgemachter Adventskalender, wenn viele daran mitgemacht haben. Frag Geschwister, Freunde oder Kolleginnen, ob sie ein Türchen übernehmen. Jede Person bringt ihre eigene Idee mit, und am Ende ist der Kalender vielfältiger, als du ihn allein je hinbekommen hättest.

Digital geht das besonders einfach: Alle bekommen denselben Link, suchen sich ein freies Türchen aus und füllen es, ohne dass jemand etwas überschreibt. Die beschenkte Person erfährt erst beim Öffnen, wer hinter welchem Türchen steckt.

Fragen

Gut zu wissen

Wie mache ich einen Adventskalender selbst?

Überleg zuerst, was die Person freut, dann wähle die Form: gefüllte Tütchen, ein gestalteter Kalender aus Papier und Fotos oder ein digitaler Kalender mit 24 Türchen. Am wichtigsten ist eine persönliche Füllung, nicht die Verpackung.

Wie gestalte ich einen Adventskalender mit Fotos?

Such 24 Fotos aus, die eine Geschichte erzählen, und schreib zu jedem einen Satz. Du kannst sie an eine Schnur hängen, in Umschläge stecken oder in einen digitalen Kalender laden, wo eine Sprachnachricht dazu passt.

Kann man einen Adventskalender digital selber machen?

Ja. Du legst einen Kalender an, füllst die Türchen mit Fotos, Sprachnachrichten oder Texten und verschickst ihn als Link. Freunde und Familie können einzelne Türchen mitfüllen.

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